Gesundheit beginnt dort, wo Standardwerte aufhören.
Mein beruflicher Werdegang ist seit jeher eng mit meiner eigenen gesundheitlichen Erfahrung verbunden.
Über viele Jahre litt ich unter Adipositas, metabolischen Funktionsstörungen und chronisch-entzündlichen Symptomen. Trotz umfangreicher medizinischer Abklärungen und fachärztlicher Untersuchungen erhielt ich wiederholt die Rückmeldung, dass alle Befunde „im Normbereich“ lägen. Mein körperliches Empfinden sprach jedoch eine andere Sprache: anhaltende Erschöpfung, körperliches Unwohlsein und das Gefühl, dass mein Organismus nicht so funktionierte, wie er sollte. Diese Diskrepanz zwischen Messwerten und tatsächlichem Befinden veränderte grundlegend mein Verständnis von Gesundheit.
Ich begann, meinen eigenen Fall kritisch zu analysieren, hinterfragte gängige Annahmen und setzte mich intensiv mit metabolischen Signalwegen, Insulinregulation, Entzündungsprozessen, hormonellen Zusammenhängen und der Rolle von Mikronährstoffen auseinander. Früh wurde mir klar, dass allgemeine Ernährungsempfehlungen häufig nicht ausreichen, wenn metabolische Regulationsmechanismen, hormonelle Steuerung oder Nährstoffverwertung gestört sind. Symptome sind nicht zufällig – sie folgen biologischen Gesetzmäßigkeiten und entwickeln sich über einen längeren Zeitraum.
Diese Erkenntnisse prägten sowohl meinen akademischen als auch meinen klinischen Weg. Ich absolvierte mein Studium der Ernährungswissenschaften an der Universität Thessaloniki und erlangte anschließend einen Masterabschluss in Klinischer Ernährung mit Schwerpunkt Diabetes mellitus an der Middlesex University. Im Rahmen meiner wissenschaftlichen Tätigkeit an der Universität Kopenhagen vertiefte ich mein Verständnis der Insulinresistenz und der metabolischen Physiologie und lernte, wie lange vor dem Auftreten manifester Erkrankungen funktionelle Störungen entstehen.
Einen entscheidenden Einfluss auf meine berufliche Entwicklung hatte die Zusammenarbeit mit meiner Mentorin Dr. Thomai Karagiozoglou. Durch ihre Arbeit in der klinischen Ernährung lernte ich, Biochemie nicht als abstrakte Theorie zu betrachten, sondern als gelebte Physiologie – sichtbar in Alltagsmustern, Laborwerten und den individuellen Krankengeschichten von Patientinnen und Patienten. Daraus entwickelte sich mein patientenorientierter Ansatz: Verständnis für die Funktionsweise des eigenen Körpers zu schaffen – oder für die Gründe, warum diese derzeit eingeschränkt ist – als wesentlichen Bestandteil des Heilungsprozesses.
Mein heutiger Ansatz in der Ernährungswissenschaft.
Im Laufe der Zeit wurde deutlich, dass chronische gesundheitliche Beschwerden selten isoliert auftreten. Stoffwechsel, Entzündungsgeschehen, Darmfunktion, hormonelle Regulation und Nährstoffstatus stehen in enger Wechselwirkung. Ist ein System aus dem Gleichgewicht geraten, sind meist weitere Systeme betroffen. Diese systemische Betrachtungsweise führte mich konsequent zu funktionellen und integrativen Ansätzen, die auf Diagnostik und Verlaufskontrolle basieren – nicht auf Vermutungen.
In meiner klinischen Arbeit wird Ernährung daher niemals isoliert betrachtet. Die hormonelle Regulation spielt für Frauen und Männer eine zentrale Rolle und beeinflusst Stoffwechsel, Immunfunktion, Energiehaushalt, Stimmung und Körperzusammensetzung. Im Rahmen der bioidentischen Hormontherapie nach der Rimkus-Methode habe ich erlebt, wie die Wiederherstellung physiologischer Hormonspiegel die Wirksamkeit ernährungs- und lebensstilbezogener Maßnahmen deutlich verbessern kann.
Ebenso zeigen sich bei autoimmunen und immunvermittelten Erkrankungen unter der hochdosierten Vitamin-D-Therapie nach dem Coimbra-Protokoll relevante Effekte auf immunologische Prozesse – vorausgesetzt, diese wird durch geeignete ernährungsmedizinische Kofaktoren begleitet. Die orthomolekulare Therapie ist daher ein integraler Bestandteil meiner Arbeit.
Heute arbeite ich als staatlich anerkannte Ernährungswissenschaftlerin in Deutschland und begleite Erwachsene, Kinder und Familien mit komplexen gesundheitlichen Fragestellungen – insbesondere bei Insulinresistenz, metabolischen Erkrankungen, hormonellen Dysbalancen, gastrointestinalen Beschwerden, chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen. Mein Ziel ist nicht Perfektion oder restriktive Konzepte, sondern die Wiederherstellung physiologischer Stabilität und langfristiger Regulation.
Ich bin überzeugt: Nachhaltige Gesundheit und Prävention beginnen dort, wo der Körper verstanden wird – nicht dort, wo er unter Druck gesetzt wird.
Der nächste Schritt
Wenn das für Sie passend klingt, sind dies die nächsten Schritte:
Die Zusammenarbeit startet bewusst nicht mit einer direkten Online-Buchung.
Mir ist es wichtig, Ihre individuelle Situation und Ihre Beschwerden genau zu verstehen, um sicherzustellen, dass die Beratung für Sie sinnvoll ist und die bestmöglichen Ergebnisse erzielt werden können.
Rechtlicher Hinweis: Keine eigenständige Diagnosestellung oder Durchführung medizinischer Therapien.
